Sonntag, 27. September 2009

Vacation in MA

Ich melde mich an dieser Stelle für ca. 10 Tage ab. Nächste Woche muss ich LERNEN, da ich am Donnerstag übers Wochenende zurück nach Massachusetts fliege (yay!!!!!!!!!!!!!!). Am Donnerstag ist dann auch noch die study abroad fair, über die ich natürlich bloggen werde. Vielleicht schreibe ich am Donnerstag Abend/Nacht einen Beitrag darüber. Immerhin muss ich ja im Flughafen am Gate schlafen und hab dann eh nichst Besseres zu tun ;-) Mal sehen wie ich um die Uhrzeit drauf bin.

Bis dahin wünsch ich euch eine angenehme Woche!! Ich werde die nächsten 5 Tage hoffentlich schnell rumbbringen und dann ins Flugzeug nach Boston steigen und bis Montag die Zeit bei meiner favorite American family verbringen!!

Liebe Grüße
Jessy

Chicago #2

Als treue Blogleser habt ihr ja sicher mitbekommen, dass ich im Global Village wohne. Das ist insofern cool, da wir ab und zu Dinge zusammen unternehmen (ok, wir haben auch extra 100$ dafür bezahlt, haha, und nicht Global Villager dürfen auch mitkommen, müssen aber alles selbst zahlen). Heute stand dann Chicago, bzw Chinatown Chicago auf dem Plan.

Wir sind morgens um 8.45 Uhr in Kenosha losgefahren. Die Zugfahrt kostet für das ganze Wochenende nur 5 Dollar und man kann so oft wie man will zwischen Kenosha und Chicago hin- und herfahren. Die 1 1/2 Stunden lange Fahrt ist dabei nicht das Problem, sondern eher die unbequemen Sitze. Ich bin ja Dank der Deutschen Bahn einiges gewöhnt (ich werde mich hier jetzt nicht über die Deutsche Bahn auslassen, immerhin fahre ich umsonst, hehe) und vor allem bei den Sitzen im IC...aber diese Sitze in diesem Gammelzug sind schlimmer! Egal, für 5 Dollar und die Chicago experience nehme ich so gut wie alles in Kauf ;-) Hier ein paar Eindrücke von der Gruppe vor der Abfahrt:

Birthe, Helina, Yu:


Briane, Florine (birthday girl), X (er heißt X'Devorus, aber wir nennen ihn nur X):


In Chicago angekommen, mussten wir dann unseren Weg nach Chinatown finden. Karina, unsere RA (als treue Blogleser wisst ihr, dass RA Resident Advisor bedeutet), war leider selbst noch nie dort und deshalb sind wir das ein und andere Mal falsch abgebogen. Zwischenzeitlich sind wir durch Gegenden gelaufen, die ich jetzt besser nicht näher beschreibe. Aber hey, ich habe 4 Monate in Richmond, einer der gefährlichsten Städte der USA gelebt, da wird doch Chicago irgendwie zu meistern sein ;-)
Hier ein paar Eindrücke von der Lauferei und Warterei (vor allem auf den Bus, den wir immer wieder verpasst haben):

Yu (mein roommate) & Jennifer (mein suitemate):


Jackie, Florine, Helina, koreanische Frau, Mihyun:


Birthe, ich, Jennifer:


Just a bunch of people (in weiß/grün am rechten Bildrand ist Karina, unser "Tourguide"):


Aber, auch die Herausforderungen der verwirrenden Straßenführung von Chicago haben wir gemeistert und sind irgendwann am Chinatown Gateway angekommen:


Dort angekommen, hatten wir alle genug voneinander und haben uns aufgeteilt, haha. I am just kiddin' :-) Aber aufgeteilt haben wir uns wirklich. Mit einer 14-köpfigen Truppe ist es eben doch anstrengend rumzulaufen. Also sind Jackie, Helina, Florine (happy birthday), Birthe und ich zusammen losgestiefelt und haben uns erst einmal den chinesischen Leckerein hingegegben:


Danach sind wir einfach rumgelaufen, haben jeden gift shop angeschaut und wie ihr hier sehen könnt, alten Kindheitsgewohnheiten hinterhergeweint. Ich sag nur: "Ich bin Sailor Moon und im Namen des Mondes werde ich euch bestrafen!"


Hier noch ein paar Bilder von unserem Trip.

Ohne Kommentar ;-)


Inside a chinese gift shop:


Tiger Statue:


Leute, die im Jahr 1986 geboren sind, sind im Jahr des Tigers geboren und werden laut dem Schild folgendermaßen beschrieben:

Tiger people are sensitive, emotional, lovable and possess a huge ego. They project a dashing figure with all the markings bravery, power and authority. The tiger is impulsive and tempestuous and will plunge into every endeavor with all its might, often times without much thought. A tiger is both a deep thinker and careful planner, traits which are highly successful in business or as a boss.

Ich stimme ja definitiv dem deep thinker und careful planner zu, haha :D

Und dann war der Tag auch schon wieder rum und wir sind um 17.45 Uhr wieder zurück nach Kenosha gefahren. Karina und ihr Freund aus Frankreich haben uns dann noch kurz zu Pick 'n' Save gefahren - einem lokalen (und leider etwas teuren) grocery store und jetzt sitze ich in der community lounge im Global Village und entspanne, da meine Füße leicht schmerzen :-)

Liebe Grüße aus Kenosha
Jessy

PS: Ich hoffe, ihr wart alle schön wählen. Meine Stimme wurde definitiv gezählt!!

Mittwoch, 23. September 2009

100 years of Broadway


Leuteeeeeeeeeeeeeeeeee, war das ein super Abend!!
Ich bin gerade eben von einer Broadway Show hier auf dem Campus zurückgekommen und es war einfach nur ATEMBERAUBEND!!!!!! Neil Berg, ein berühmter Komponist, hat mit 5 bekannten Broadway Stars eine Show auf die Beine gestellt, die sich wirklich sehen lässt und absolut zu empfehlen ist! Innerhalb von 2 Stunden werden die bekanntesten Hits aus den berühmtesten Musicals gesungen, wie zum Beispiel "Memory" (aus Cats), "Over the Rainbow" (aus Der Zauberer von Oz), "All that Jazz" (aus Chicago), "I could have danced all night" (aus My Fair Lady) oder "Phantom of the Opera" (aus Das Phantom der Oper). Das war echt ein Highlight. Die Tickets hat uns eine Familie vom International Friendship Committee spendiert, aber selbst wenn ich die 10 Dollar hätte selbst zahlen müssen, wäre es definitiv keine Verschwendung gewesen. Hier ist der Link zu einem Mitschnitt vom Konzert in Michigan.

Die Sänger waren atemberaubend!!! Das Solo "Memory" von Carter Calvert war der Hammer und die Stimme von Danny Zolli einfach einzigartig! Danny Zolli hat heute Abend sein Solo mit dem Song "Gethsemene" aus dem Musical Jesus Christ Superstar bestritten und es war Gänsehaut pur!! Hier ist ein Video auf seiner Homepage. Watch it!!!! (obwohl es live viel besser ist ;-)). Die weiteren Stars waren Rita Harvey, Robert DuSold und Raymond McLeod - eine SUPER Zusammensetzung.

What an awesome evening!!

And to quote Carter Calvert:
"You can reach everything when one person believes in you!"

Liebe Grüße aus Kenosha,
Jessy

Dienstag, 22. September 2009

American College Students

Hier in Amerika lässt es sich ja nicht vermeiden, mit den Sitten (ob gut oder schlecht lass ich jetzt mal unkommentiert) der Amerikaner in Berührung zu kommen. In diesem Beitrag soll es jetzt vor allem um die Macken, äh Angewohnheiten der American College Students gehen.

Nach was strebt ein amerikanischer Student (an die weiblichen Leser: ich lasse die weibliche Form aus Faulheit jetzt einfach mal weg) am meisten? Wissen? Macht? Freundschaften? Bildung? Neeeeeeein, er strebt danach, so viele Kontakte wie möglich in seinem Handy, ups, iPhone, zu sammeln. Diese abertausende Kontakte ermöglichen es ihm dann, die 15 Minuten langen Pausen zwischen zwei Seminaren zu überbrücken. Es wäre ja undenkbar, mal mit jemandem persönlich und von Angesicht zu Angesicht zu sprechen....nein nein, so tickt der amerikanische Student nicht. Der amerikanische Student hat mindestens 2 cells (Kurzform von cell phone, dem englischen Wort für Handy) und andere technische Geräte, dessen Bedeutung ich aber noch nicht herausgefunden habe. Diese cells sind aber natürlich nicht so einfach gestrickt wie meins (siehe Bild), sondern haben zig tausend Funktionen. Heute bin ich in einen Seminarraum gelaufen und eine Stundentin hatte 4 (!!) - kein Scherz - elektronische Geräte vor sich liegen. Sie war auch ziemlich busy, allen ihren elektroinischen Kontakten gerecht zu werden. Irgendwie tut mir das ja schon leid.....
Was will ich damit sagen? Eigentlich finde ich elektronische Errungenschaften toll (ja, auch ich möchte mal ein iPhone besitzen). Aber so abhängig will ich davon dann doch nicht werden, dass ich 4 unterschiedliche Geräte brauche, um meine Kontakte zu pflegen. Eins sollte doch ausreichen, haha :-)

Genug zum Thema Elektronik, kommen wir nun zum Thema Klamotten und dem Kleidungsstil eines amrikanischen Studenten. Ein großer Anteil der Studenten lebt hier ja on campus, d.h. man lebt im Studentenwohnheim, welches in meinem Fall keine 30 Meter von der Uni entfernt ist. Das heißt aber nicht, dass ich die Seminargebäude als mein Zuhause ansehe. Manche amerikanischen Studenten machen das aber und kommen im Schlafanzug oder der Jogginghose zum Unterricht. Hier ist ein Bild von meinem Snoopy Schlafanzug (süß, gell?). Selbst für eine Menge Geld würde ich so nicht zum Unterricht erscheinen - ok, vielleicht für ein paar hundert Euro *hust*, aber egal. Den Amerikanern macht das aber nichts aus. Und eigentlich haben die Amis damit auch Recht. Genau deswegen finde ich dieses Land mit seinem Leuten auch so toll. Man kann machen was man will, ohne dass andere Leute dumm gucken oder reden. Stellt euch mal vor es würde in Deutschland ein Student im Schlafanzug in die Vorlesung kommen....ein no go!!! Jeder würde hinschauen und sich über die Person lustig machen. Hier ist das nicht so und das finde ich gut. Mich stört es nicht wenn Studenten im Schlafanzug zur Vorlesung kommen. Ich selbst würde es nicht machen, weil ich es gewohnt bin, dass andere Leute dann komisch schauen. Aber vielleicht sollte ich es einfach mal ausprobieren ;-)

Liebe Grüße aus Wisconsin,
Jessy

Montag, 21. September 2009

lalala

Hm, eigentlich hab ich gar nichts zu erzählen :-( Es passiert hier leider nicht so viel, dass ich einen Blog darüber schreiben könnte. Wie gesagt, ohne Auto sitzt man manchmal auf dem Campus fest. Die Busse fahren abends nicht mehr so spät und am Tag muss ich lernen oder meine Freunde haben Unterricht (ok, ich hab auch Unterricht, aber nur Dienstag und Donnerstag). Blöd..........

Am Samstag waren wir im Six Flags Vergnügungspark. Meine Mitbewohnerin hat einen Season Pass und konnte uns umsonst reinlassen. Leider konnte ich die Kamera nicht mitnehmen, weil man diese meistens nicht auf die Achterbahnfahrten mitnehmen darf und man muss zahlen, um seine Sachen vor der Fahrt wegzuschließen. Also haben wir alles zuhause gelassen. War aber ein toller Tag und es war super, mal einen ganzen Tag vom Campus wegzukommen.

Und sonst passiert nicht viel. Ich lerne, schreibe Karteikarten, bereite Tests und mid-term exams vor und zähle die Tage, bis ich am 2.Oktober endlich wieder in Massachusetts bin.

So, jetzt werde ich schön weiter production possibility frontier, long run average cost curve und monopolistic competition lernen...FUN FUN FUN!!!

Und da ich nicht einen Blogeintrag ohne Bild posten will, zeigt dieses Bild hier immer noch meine Begeisterung für dieses Land:

Das Bild habe ich auf unserer USA Tour vor 2 Jahren gemacht und es zeigt die Skyline von San Francisco.
SIMPLY BEAUTIFUL!!!

Liebe Grüße aus Kenosha,
Jessy

Donnerstag, 17. September 2009

Safe Walk

Da ich heute zum ersten Mal seit meiner Ankunft in den USA (kleine Erinnerung: das war am 3. August) in einer Mall war....yeah....bin ich so beflügelt, dass ich heute schon den zweiten Beitrag schreibe:

Es gibt ja an den amerikanischen Unis immer eine eigene Poilzeistaffel - hier eben die UW Parkside Police. Finde ich im Prinzip auch echt super und diese Notrufsäulen erkennt man auch sehr viel besser als zum Beispiel bei uns auf dem Campus in Kassel. Aber davon will ich jetzt nicht sprechen. Es gibt von der Polizei das Angebot "Safe Walk". Wenn man abends im Dunkeln nicht von der Bibliothek alleine zum Auto laufen möchte, dann ruft man die UW Parkside Police an und die begleiten einem dann zum Auto. Eigentlich auch eine wirklich super Idee, wenn der Weg vom Ausgang des Gebäudes zum Parkplatz nicht nur aus 5 Schritten bestehen würde. Und das meine ich ernst. Da würde ich mir ehrlich gesagt viel zu blöd vorkommen, für die höchstens 20 Meter einen Polizisten zu rufen. Aber vieleicht freut es die Polizei auch wenn sie mit Studenten in Kontakt kommt, da ja sonst nicht viel los ist. Wir sind hier in Wisconsin.....umgeben von Wäldern, Milchfarmen und Feldern und nicht in Richmond, VA, einer der gefährlichsten Städten in den USA: Da gab es damals keinen Safe Walk ;-)


Da fühl ich mich doch gleich viel sicherer!!

Liebe Grüße aus Kenosha,
Jessy

International Picnic

Bei strahlendem Sonnenschein und herrlichsten Temperaturen hat am letzten Samstag das International Picnic stattgefunden. Organisiert wurde das Ganze vom Parkside International Club und dem International Friendship Committee (das sind die Gastfamilien der Internationalen Studenten). Es gab reichlich zu Essen, vor allem internationale Leckereien, und das ein oder andere Spiel haben wir auch gespielt, z.B. Eierlaufen oder Seilziehen (fragt jetzt bloß nicht, wer vor lauter Ziehen eine Brandblase am Finger hat......).





Und das hier ist übrigens mein Roommate: Sie heißt Yu (spricht man aus wie ein Ü), kommt aus China und studiert Economics. Zum Glück haben wir keine Probleme miteinander und verstehen uns gut, trotzdem bin ich froh, dass es nur 4 Monate sind. Es ist nicht so schlimm wie ich gedacht habe, aber ein eigenes Zimmer ist schon purer Luxus!


Liebe Grüße aus Kenosha,
Jessy